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Drucksensor für brennbare Kältemittel in HVAC/R-Systemen
Das Modell R-1 von WIKA ermöglicht eine zuverlässige Messung in HVAC/R-Systemen mit A3-Kältemitteln und erfüllt Sicherheits- sowie Dichtheitsanforderungen.
www.wika.com

Der Drucksensor R-1 ist für HVAC/R-Anwendungen mit brennbaren Kältemitteln wie R290 ausgelegt und bietet Messstabilität, Widerstandsfähigkeit gegenüber anspruchsvollen Bedingungen sowie Konformität mit Sicherheitsnormen.
Anpassung an Kältemittel mit niedrigem GWP
Der Übergang zu natürlichen Kältemitteln mit geringem Treibhauspotenzial (GWP), wie Propan (R290), verändert die Designanforderungen in HVAC/R-Systemen grundlegend. Diese Kältemittel, die aufgrund ihrer Entflammbarkeit als A3 klassifiziert sind, erfordern Messtechniklösungen, die Leckagerisiken minimieren und einen sicheren Betrieb über den gesamten Lebenszyklus der Anlage gewährleisten.
In diesem Zusammenhang wurde der Sensor R-1 elektronisch für den Einsatz mit brennbaren Kältemitteln weiterentwickelt und bietet eine Lösung, die mit strengeren regulatorischen Anforderungen kompatibel ist. Normen wie IEC 60335-2-40 definieren spezifische Anforderungen für Wärmepumpen und Klimaanlagen, die diese Kältemittel verwenden.
Elastomerfreies Design und langfristige Dichtheit
Der R-1 verfügt über ein mechanisches Design, das potenzielle Leckagepunkte reduziert. Die Messzelle ist direkt mit dem Prozessanschluss verschweißt, wodurch elastomere Dichtungen überflüssig werden. Dieser Ansatz verbessert die langfristige Dichtheit, insbesondere in Systemen mit thermischen Zyklen und Vibrationen.
Alle medienberührten Teile bestehen aus Edelstahl, was die Kompatibilität mit Kältemitteln, Ölen und Additiven in Kältekreisläufen sicherstellt. Diese Bauweise trägt zur Langlebigkeit des Sensors in industriellen und gewerblichen Anwendungen bei.
Für Anwendungen mit höchsten Anforderungen an die Dichtheit kann der Sensor mit einem Kupferrohranschluss zum Löten geliefert werden, wodurch eine dauerhafte Verbindung ohne elastomere Elemente möglich ist.
Beständigkeit gegen Kondensation und Umweltvalidierung
Die Betriebsbedingungen in HVAC/R-Systemen beinhalten häufig erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Umgebung und Kältemittel, was zu Kondensation führen und die Sensorelektronik beeinflussen kann. Zur Validierung seines Verhaltens unter diesen Bedingungen wird der R-1 in Klimakammern über 500 Stunden Dauerbetrieb bei hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigen Medientemperaturen getestet.
Diese Prüfungen bestätigen sowohl die Dichtheit als auch die Signalstabilität unter realitätsnahen Betriebsbedingungen, was insbesondere für kritische Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Betriebskontinuität relevant ist.
Messbereiche und Anwendungen
Der Sensor ist in Messbereichen verfügbar, die für die Überwachung von Niederdruck- und Hochdruckseiten (LP/HP) in R290-Kreisläufen geeignet sind. Er wird in der gewerblichen und industriellen Kältetechnik, Klimatisierung sowie in Wärmepumpen eingesetzt.
Darüber hinaus gewinnt er zunehmend an Bedeutung in Kühlsystemen für Rechenzentren, wo ein 24/7-Betrieb, stabile Regelung und sichere Kältemittelhandhabung entscheidend sind.
Fertigung und Qualitätskontrolle
Für OEM-Anwendungen wird der R-1 mit strukturierten Fertigungsprozessen und Qualitätskontrollen geliefert, einschließlich 100 %-End-of-Line-Prüfungen. Zusätzlich werden Dienstleistungen wie kundenspezifische Kennzeichnung und Optionen zur Sicherstellung der Lieferkontinuität angeboten.
Insgesamt ermöglichen diese Eigenschaften die Integration des Sensors in moderne HVAC/R-Systeme, die hohe Sicherheitsstandards, Kompatibilität mit brennbaren Kältemitteln und langfristige Messstabilität erfordern.
Bearbeitet von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals, mit Unterstützung von KI.
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