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KI-Service fördert autonomen Gebäudebetrieb

Siemens Smart Infrastructure bringt Asset Performance Advanced auf den Markt, um vorausschauende Wartung und autonomes Gebäudemanagement innerhalb des Building X-Ökosystems zu unterstützen.

  www.siemens.com
KI-Service fördert autonomen Gebäudebetrieb

Siemens Smart Infrastructure hat Asset Performance Advanced auf den Markt gebracht – einen KI-aktivierten Managed Service, der den Gebäudebetrieb durch prädiktive Wartung (Predictive Maintenance), Fehlererkennung und Workflow-Automatisierung optimieren soll. Der in die Building X-Plattform integrierte Service kombiniert vorausschauende Analysen, präskriptive KI und betriebliche Abläufe. Er unterstützt Unternehmen dabei, den Übergang von einer reaktiven Instandhaltung hin zu einem autonomen Gebäudebetrieb zu vollziehen.

KI-gestützte Workflows für die vorausschauende Gebäudewartung
Asset Performance Advanced basiert auf drei Kernfunktionen: vorausschauende Intelligenz (Predictive Intelligence), präskriptive Empfehlungen und Workflow-Ausführung. Das System identifiziert Leistungsdefizite, analysiert die zugrunde liegenden Ursachen und empfiehlt Korrekturmaßnahmen, noch bevor Fehler Alarme auslösen oder den Betrieb stören.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Überwachungssystemen, die sich primär auf die reine Fehlererkennung beschränken, bietet der Service KI-gestützte Empfehlungen sowie standardisierte Lösungs-Workflows. Diese sind darauf ausgelegt, erforderliche Maßnahmen automatisch an die zuständigen Betriebsteams weiterzuleiten.

Dieser Ansatz soll die Zeitspanne zwischen der Problemerkennung und der Behebung verkürzen und so eine kontinuierliche Optimierung der Anlagenleistung gewährleisten.

Höhere Zuverlässigkeit und Betriebszeit durch Fehlererkennung
Die Plattform kombiniert eine vorausschauende Klassifizierung von Fehlermodi mit fortschrittlichen Funktionen zur Fehlererkennung und -diagnose (Fault Detection and Diagnosis, FDD), um Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK) sowie die Gebäudeautomations-Infrastruktur zu überwachen.

Die frühzeitige Erkennung von Verschleißerscheinungen kann dazu beitragen, ungeplante Wartungsereignisse zu reduzieren. Laut Siemens können traditionelle, reaktive Wartungsansätze aufgrund von Notfalleinsätzen und Betriebsunterbrechungen drei- bis fünfmal teurer sein als geplante oder vorausschauende Instandhaltungsstrategien.

Durch die Priorisierung von Problemen basierend auf ihren Auswirkungen auf Komfort, Energieverbrauch und Betriebszeit zielt der Service darauf ab, Wartungsressourcen auf Maßnahmen mit der größten Hebelwirkung zu konzentrieren.

Fokusbranchen: Gesundheitswesen, Bildungswesen und Gewerbeimmobilien
Die Lösung richtet sich an Umgebungen, in denen Systemzuverlässigkeit und ein kontinuierlicher Betrieb von entscheidender Bedeutung sind:
  • Gesundheitseinrichtungen: Nutzen die vorausschauende Überwachung, um die Umgebungsbedingungen in Operationssälen und Patientenbereichen stabil zu halten.
  • Hochschulen: Profitieren von einer portfolioübergreifenden Transparenz für verteilte Campus-Standorte.
  • Gewerbeimmobilien-Betreiber: Nutzen die Plattform, um die Anlagenleistung zu überwachen, Energieziele zu unterstützen und den Komfort für die Nutzer aufrechtzuerhalten.
Diese Anwendungsbereiche spiegeln den zunehmenden Einsatz KI-gesteuerter Gebäudemanagementsysteme wider, mit denen Unternehmen ihre Betriebsabläufe optimieren und gleichzeitig dem Fachkräftemangel sowie Nachhaltigkeitszielen begegnen wollen.

Integrierte Workflows verbinden Erkenntnisse mit der operativen Umsetzung
Der Service verknüpft erkannte Probleme mit digitalen Workflows, die über das Siemens Customer Interaction Portal bereitgestellt werden. Aufgaben werden automatisch priorisiert und entweder an interne Teams oder an die Siemens Digital Service Centers weitergeleitet.

Diese Integration zielt darauf ab, einen geschlossenen Regelkreis im Gebäudebetrieb (Closed-Loop-Operations) zu schaffen, bei dem Überwachung, Entscheidungsfindung und Korrekturmaßnahmen über vernetzte Prozesse statt über isolierte Systeme erfolgen.

Eine solche Workflow-Orchestrierung gewinnt bei autonomen Gebäudekonzepten zunehmend an Bedeutung, da KI-Systeme hierbei Probleme nicht nur identifizieren, sondern auch direkt die betriebliche Reaktion einleiten.

Autonome Gebäudestrategien gehen über das Energiemanagement hinaus
Asset Performance Advanced erweitert das Automatisierungsportfolio von Siemens. Der Service fügt sich in die übergeordneten Bestrebungen ein, autonome Gebäude zu entwickeln, die sich kontinuierlich an die Anforderungen der Nutzer anpassen, während sie die Infrastrukturleistung im Hintergrund optimieren.

Der Service läuft innerhalb des Building X-Ökosystems, der digitalen Plattform von Siemens für Gebäudemanagement, Digitalisierung und Betriebsoptimierung.

Zusätzlicher Kontext
Technische Spezifikationen und Branchenkontext (nicht in der Originalmeldung enthalten)

KI-gestützte Plattformen für den Gebäudebetrieb werden zunehmend anhand von Kennzahlen wie der Genauigkeit der prädiktiven Wartung, der Abdeckung der Fehlererkennung, dem Energieeinsparpozential, den Einsparungen bei den Wartungskosten und der Integration in bestehende Gebäudeleitteitsysteme bewertet.

Vergleichbare Angebote von Anbietern wie Schneider Electric und Honeywell kombinieren ebenfalls vorausschauende Analysen mit Workflows der Gebäudeautomation. Siemens positioniert Asset Performance Advanced jedoch explizit durch die tiefe Integration von prädiktiver Fehlerklassifizierung, KI-gestützter Behebung und Managed-Service-Ausführung innerhalb eines einzigen, einheitlichen Ökosystems für den Gebäudebetrieb.

Der Trend hin zu autonomen Gebäuden spiegelt die branchenweite Einführung von KI-Systemen wider, die über die reine Überwachung hinausgehen und eigenständig betriebliche Maßnahmen über gesamte Gebäudeportfolios hinweg initiieren und koordinieren können.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.

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