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Türtechnik für Brandschutz und Barrierefreiheit in der Gebäudeausrüstung
Die neuen Systemlösungen der GEZE GmbH integrieren mechanische und automatisierte Schließtechnik zur Erfüllung bauaufsichtlicher Brandschutzanforderungen in gewerblichen Immobilien.
www.geze.de

In der technischen Gebäudeausrüstung erfordert die Kombination aus passivem Brandschutz und barrierefreien Fluchtwegen präzise aufeinander abgestimmte Tür- und Fenstersteuerungssysteme. Die Integration von mechanischen Türschließern, automatisierten Antriebslösungen und elektronischen Motorriegelsteuerungen ermöglicht die Einhaltung aktueller Sicherheitsnormen in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden. Auf der Fachmesse FeuerTrutz, die am 24. und 25. Juni 2026 in Nürnberg stattfindet, werden entsprechende technologische Ansätze für den vorbeugenden Brandschutz präsentiert.
Mechanische Türschließer für sicherheitskritische Fluchtwege
Der Türschließer TS 7000 ist für den Einsatz in Schleusen und auf Fluchtwegen konzipiert, wo zuverlässige Schließvorgänge ohne temperaturbedingte Nachjustierung gefordert sind. Die integrierte Ventiltechnologie kompensiert thermodynamische Viskositätsschwankungen der Hydraulikflüssigkeit und stellt so eine konstante Schließgeschwindigkeit über alle Jahreszeiten hinweg sicher. Ein hoher mechanischer Wirkungsgrad reduziert den Öffnungswiderstand der Tür, wodurch die normativen Vorgaben für Barrierefreiheit gemäß DIN 18040 und DIN Spec 1104 erfüllt werden. Die Konstruktion basiert auf einem einheitlichen Schließkörper, der durch eine spezifische Montageplatte unterschiedliche Installationsarten abdeckt. Die mechanische Belastbarkeit des Systems ist auf über eine Million Betriebszyklen ausgelegt, um den Wartungsaufwand in hochfrequentierten Durchgängen zu reduzieren.
Automatisierte Antriebe in druckbeaufschlagten Treppenhäusern
In Brandabschnitten, insbesondere in druckbeaufschlagten Treppenhäusern, müssen Türen im Alarmfall sicher schließen und gleichzeitig die Selbstrettung für Personen mit eingeschränkter Mobilität gewährleisten. Der Antrieb Powerturn F/R adressiert diese technische Anforderung durch eine elektromechanische Unterstützung bei der Türöffnung. Bei Auslösung der Feststellanlage wird die Öffnung durch den Automatikantrieb bei manueller Begehung oder Tasterbetätigung servounterstützt. Im Fall eines lokalen Alarms lässt sich die Tür gegen den Überdruck im Treppenraum öffnen, bevor sie anschließend passiv und normgerecht schließt. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass die Anforderungen des Arbeitsschutzes an die Barrierefreiheit, definiert in den Arbeitsstättenregeln (ASR), umgesetzt werden, ohne die raumabschließende Funktion der Brandschutztür aufzuheben.
Zentrale Steuerung für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
Für die gesicherte Nachströmung von Zuluft in Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) ist die fehlerfreie Synchronisation zwischen RWA-Zentrale und Türverriegelung zwingend erforderlich. Die Motorschloss-Zusatzsteuerung GC Lock Control SHEV fungiert als Relais- und Steuereinheit, welche die elektrische Infrastruktur vereinfacht. Das System erfordert lediglich zwei Leitungsverbindungen zwischen der Zulufttür und der RWA-Zentrale, was den Verkabelungsquerschnitt und Installationsaufwand minimiert. Die Hardware-Architektur ist systemoffen konzipiert und unterstützt die Integration von Standard-Motorschlössern unterschiedlicher Fabrikate, wodurch sie sich für den Einsatz in Neubauten sowie in der Nachrüstung von Bestandsinfrastrukturen eignet.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind.
Im Segment der elektromechanischen Drehtürantriebe für Feuer- und Rauchschutztüren konkurrieren Systeme wie der Powerturn mit Modellen wie dem ED 250 der dormakaba Gruppe oder dem DFA 127 von Record. Ein messbares Kriterium im Benchmark solcher Antriebe ist das erforderliche manuelle Öffnungsmoment bei Netzausfall oder rein mechanischem Betrieb. Während konventionelle Systeme mit starker Federkraftspeicherung hohe physikalische Widerstände bei der Handbegehung aufweisen, nutzen moderne Antriebe Funktionen zur Entkopplung des Getriebes, um den Handbetrieb zu erleichtern und Normen zur Barrierefreiheit zu erfüllen. Bei den hydraulischen Türschließern fokussiert sich der technische Wettbewerb auf thermostatische Ventile. Die Fähigkeit, jahreszeitliche Temperaturschwankungen ohne manuelle Nachkalibrierung der Schließkraftventile auszugleichen, entwickelt sich zum Standardkriterium bei Ausschreibungen für gewerbliche Großprojekte, um die laufenden Wartungskosten zu senken.
Bearbeitet von dem Industriefachjournalisten Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
www.geze.com
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