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02
'26
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IoT-fähige Brandmeldetechnologie für autonome Gebäude
Siemens Smart Infrastructure erweitert mit Sinteso Nova den Brandschutz durch cloudbasierte Vernetzung, Echtzeitüberwachung und vorausschauende Wartung.
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Siemens Smart Infrastructure hat das neue Brandmeldeportfolio Sinteso Nova vorgestellt. Die Lösung kombiniert hochpräzise Detektionstechnologien mit IoT-Konnektivität und cloudbasierten Services, um den Brandschutz von reaktiven Alarmierungssystemen zu datenbasierten, intelligenten Sicherheitsplattformen weiterzuentwickeln. Die Technologie richtet sich an Krankenhäuser, Rechenzentren, Universitäten, Hotels, Industrieanlagen, Logistikzentren und gewerbliche Immobilien.
Der neue Ansatz unterstützt die Entwicklung autonomer Gebäude, in denen sicherheitsrelevante Systeme kontinuierlich überwacht, analysiert und teilweise automatisiert betrieben werden können. Durch die Verbindung von Sensorik, Cloud-Diensten und digitalem Gebäudemanagement entsteht ein integriertes Sicherheitsökosystem, das Betriebssicherheit und Wartungseffizienz verbessert.
Präzise Branderkennung durch Mehrsensor-Technologie
Ein zentrales Merkmal von Sinteso Nova ist die ASAplus-Technologie (Advanced Signal Analysis). Sie kombiniert optische Mehrwellenlängen-Sensorik mit einer dualen thermischen Detektion, um Brände frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die Anzahl von Täuschungsalarmen zu reduzieren. Durch die parallele Auswertung mehrerer physikalischer Messgrößen kann das System zwischen tatsächlichen Brandereignissen und störenden Umwelteinflüssen differenzieren.
Gerade in Krankenhäusern, in denen Evakuierungen erhebliche Auswirkungen auf Patientenversorgung und Betriebsabläufe haben können, trägt die Verringerung von Fehlalarmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs bei. Die kontinuierliche Überwachung ermöglicht eine schnelle Reaktion auf potenzielle Gefahrenlagen.
Kontinuierliche Funktionsüberwachung durch intelligente Sensorik
Mit der integrierten Smoke Entry Supervision (SES) überwacht Sinteso Nova die Raucheintrittsöffnungen der Melder kontinuierlich in Echtzeit. Dadurch wird sichergestellt, dass die Sensoren dauerhaft meldefähig bleiben und Verschmutzungen oder Beeinträchtigungen frühzeitig erkannt werden können. Betreiber erhalten damit die Möglichkeit, Wartungsmaßnahmen einzuleiten, bevor die Funktionalität des Systems beeinträchtigt wird.
Die permanente Zustandsüberwachung stellt einen wesentlichen Unterschied zu klassischen Brandschutzsystemen dar, die häufig auf periodische Prüfungen angewiesen sind. Die kontinuierliche Datenerfassung verbessert die Verfügbarkeit der Sicherheitsinfrastruktur und unterstützt datenbasierte Wartungsstrategien.
Cloudbasierte Überwachung und digitale Gebäudedaten
Die Brandmelder sind vollständig IoT-fähig und kompatibel mit cloudbasierten Anwendungen wie den Building X Fire Connect Apps von Siemens. Diese Anwendungen ermöglichen Echtzeitüberwachung, Ferndiagnosen sowie vorausschauende Wartung über zentrale digitale Plattformen. Dadurch können Betreiber den Zustand verteilter Brandschutzsysteme standortübergreifend überwachen und analysieren.
Zusätzlich können Temperaturdaten der Melder in die Plattform Building X integriert werden. In Verbindung mit der Building X Environmental and Air Quality Application lassen sich diese Daten für weitere Gebäudeanalysen nutzen, beispielsweise zur Optimierung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeitskennzahlen. Damit erweitert sich die Funktion der Brandmeldetechnik über den klassischen Sicherheitsbereich hinaus und wird Teil eines umfassenden digitalen Gebäudeökosystems.
Brandschutz für kritische Infrastrukturen und verteilte Standorte
Rechenzentren stellen aufgrund hoher Energiedichten und der Notwendigkeit eines unterbrechungsfreien Betriebs besondere Anforderungen an den Brandschutz. Die neue Brandmeldetechnologie unterstützt Betreiber dabei, Überhitzungen oder elektrische Fehlfunktionen frühzeitig zu erkennen und durch cloudbasierte Überwachung proaktiv zu reagieren. Dies kann die Verfügbarkeit kritischer IT-Infrastrukturen erhöhen und potenzielle Betriebsunterbrechungen reduzieren.
Für Betreiber mehrerer Gebäude, beispielsweise Universitäten, Hotelketten oder Logistikstandorte, ermöglicht die digitale Vernetzung eine zentrale Übersicht über verteilte Liegenschaften. Einheitliche Schutzstandards können standortübergreifend umgesetzt werden, während gleichzeitig Wartungs- und Serviceprozesse effizienter organisiert werden.
Modernisierung bestehender Brandschutzsysteme
Ein wesentliches Merkmal des Portfolios ist die Möglichkeit einer schrittweisen Modernisierung bestehender Anlagen. Die neuen Melder bleiben mit vorhandenen Brandmeldezentralen kompatibel und können über Plug-and-Play-Integration einschließlich automatischer Übernahme bestehender Konfigurationen eingebunden werden. Dadurch lassen sich Modernisierungsprojekte ohne vollständigen Austausch der Infrastruktur umsetzen.
Dieser Ansatz reduziert Installationsaufwand, minimiert Betriebsrisiken während der Umrüstung und erleichtert die Einführung neuer digitaler Funktionen in Bestandsgebäuden. Gleichzeitig unterstützt er langfristige Investitionsstrategien von Gebäudebetreibern.
Nachhaltigkeit und digitale Gebäudetransformation
Die Brandmelder tragen das Siemens EcoTech-Label und nutzen unter anderem recycelte Kunststoffe. Darüber hinaus wurden Prinzipien der Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in die Produktentwicklung integriert. Das Portfolio ist Teil der Siemens Xcelerator-Plattform, die Unternehmen bei der digitalen Transformation von Gebäuden und Infrastrukturen unterstützt.
Nach Angaben von Siemens wurde das Portfolio in der Schweiz entwickelt und wird dort auch produziert. Die Kombination aus intelligenter Sensorik, Cloud-Konnektivität und nachhaltigem Produktdesign zeigt die zunehmende Verschmelzung von Brandschutztechnik und digitalem Gebäudemanagement innerhalb moderner Smart-Building-Architekturen.
Zusätzlicher Kontext: Diese Sektion enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren
Der Markt für intelligente Brandmeldesysteme entwickelt sich zunehmend in Richtung vernetzter Sicherheitsplattformen. Vergleichbare Lösungen werden unter anderem von Honeywell, Johnson Controls, Bosch Building Technologies und Schneider Electric angeboten. Bewertet werden solche Systeme anhand von Kriterien wie Detektionsgeschwindigkeit, Fehlalarmrate, Fernwartungsfähigkeit, Integration in Gebäudeleitsysteme und Cybersecurity-Funktionen.
Mehrsensor-Brandmelder mit optischer und thermischer Detektion gelten inzwischen als Industriestandard in anspruchsvollen Anwendungen, da sie eine höhere Erkennungsgenauigkeit als klassische Einzeltechnologien bieten. Systeme mit Cloud-Anbindung ermöglichen zusätzlich Zustandsüberwachung in Echtzeit, automatisierte Wartungsplanung und zentrale Verwaltung über mehrere Standorte hinweg.
Die Integration von Brandschutzdaten in digitale Gebäudeplattformen entspricht einem wichtigen Trend im Smart-Building-Markt. Betreiber nutzen Sicherheits-, Energie- und Umweltdaten zunehmend gemeinsam, um Betriebskosten zu senken, die Energieeffizienz zu verbessern und den Gebäudebetrieb zu automatisieren.
Die kontinuierliche Sensorüberwachung durch Technologien wie Smoke Entry Supervision unterscheidet moderne Brandmeldesysteme von traditionellen Lösungen mit periodischen Wartungsintervallen. Dadurch lassen sich Verfügbarkeitsrisiken reduzieren und datenbasierte Wartungsstrategien implementieren, die den Anforderungen moderner digitaler Gebäudeinfrastrukturen entsprechen.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.
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