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FLIR erweitert die Möglichkeiten zur autonomen Überwachung von Gasemissionen mit der neuen ADGiLE™-Lösung

Fest installierte optische Gasdetektionslösung der nächsten Generation kombiniert kontinuierliche Überwachung mit verbesserter Detektion, Analytik und flexiblen Kameraoptionen.

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FLIR erweitert die Möglichkeiten zur autonomen Überwachung von Gasemissionen mit der neuen ADGiLE™-Lösung

Teledyne FLIR, ein Unternehmen der Teledyne Technologies Incorporated, hat heute neue Funktionen für sein automatisiertes Gasemissionsüberwachungssystem ADGiLE™ vorgestellt. Damit wird die kontinuierliche, autonome Gasdetektion über die traditionellen Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie hinaus auf weitere Märkte ausgeweitet, darunter die Erkennung von Ammoniak und Ethylen. ADGiLE (Autonomous Detection of Gas Leaks and Emissions – autonome Erkennung von Gaslecks und Emissionen) kombiniert optische Gasbildgebung (Optical Gas Imaging, OGI), fortschrittliche Analytik zur Gasdetektion und eine optimierte Benutzeroberfläche. So können Betreiber Emissionen schnell identifizieren und fundierte Entscheidungen über geeignete Maßnahmen treffen.

Im Vergleich zur ursprünglichen, auf Methan ausgerichteten Lösung bietet das neue ADGiLE-System eine größere Auswahl an Kameras, um unterschiedliche Gase, Anwendungen und standortspezifische Anforderungen abzudecken. Die Plattform lässt sich je nach Einsatzgebiet mit ungekühlten Kameras zur Methandetektion oder mit gekühlten Kameras zur Detektion eines breiten Spektrums von Kohlenwasserstoffen und flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) konfigurieren. Darüber hinaus können visuelle und thermische Bildgebung kombiniert werden, um eine umfassendere Überwachung des Standorts zu ermöglichen. Eine Schwenk-Neige-Funktion erweitert den Überwachungsbereich zusätzlich: Ein einziges System kann damit mehrere Bereiche und Anlagenkomponenten auf weitläufigen Betriebsgeländen erfassen. Für Schwenk-Neige-Konfigurationen in explosionsgefährdeten Bereichen ist außerdem ein ATEX-zertifiziertes Gehäuse erhältlich.

Kernstück des Systems ist ein fortschrittlicher Detektions- und Vorfallmanagementprozess, der tatsächliche Emissionsereignisse von möglichen Fehlalarmen unterscheidet. ADGiLE analysiert die Gasdetektion anhand aufeinanderfolgender Bildsequenzen und berücksichtigt dabei Umgebungsbedingungen wie Windgeschwindigkeit, Temperaturdifferenzen, Regen und weitere Einflussfaktoren. Dadurch werden aussagekräftigere Warnmeldungen ermöglicht und der Aufwand für Betreiber reduziert, jede potenzielle Auffälligkeit manuell überprüfen zu müssen.

Die Benutzeroberfläche bietet zudem einen umfassenden Überblick über Emissionsereignisse. Dazu gehören Live-Systemansichten, die Wiedergabe aufgezeichneter Vorfälle, historische Informationen, grafisch aufbereitete Ereignisdaten sowie der Zugriff über Web- und Mobilgeräte. Textbenachrichtigungen können direkt mit den jeweiligen Vorfällen verknüpft werden. So können Anwender Ereignisse aus der Ferne beurteilen, geeignete Maßnahmen einleiten und zwischen betrieblich bedingten Emissionen und diffusen Leckagen unterscheiden.

„ADGiLE ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für unsere Technologie zur automatisierten Überwachung von Gasemissionen“, erklärt Craig O’Neill, Global Director of Product and Market Strategy, Optical Gas Imaging bei Teledyne FLIR. „Durch die Kombination der bewährten OGI-Technologie von FLIR mit intelligenter Analytik und flexibleren Kamerakonfigurationen ermöglichen wir Betreibern eine kontinuierliche Überwachung der Emissionen auf ihren Betriebsgeländen. Gleichzeitig unterstützen wir sie dabei, tatsächliche Probleme von Bedingungen zu unterscheiden, die andernfalls unnötige Alarme auslösen könnten. Das Ergebnis ist ein systematischerer und skalierbarer Ansatz, um Emissionen frühzeitig zu erkennen und zu beheben, bevor daraus größere betriebliche oder ökologische Probleme entstehen.“

Zu den praktischen Einsatzmöglichkeiten von ADGiLE gehört die Überwachung und Identifizierung von Emissionen an Tanks, Entlüftungsleitungen, Ventilen, Rohrleitungen, Separatoren und weiteren Anlagenkomponenten. Das System eignet sich für ein breites Spektrum von Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie, darunter Verarbeitungsanlagen, Großtanklager für Gase und Bohrplatzumgebungen.

ADGiLE ermöglicht Betreibern eine kontinuierliche Überwachung entlang der gesamten Öl- und Gaslieferkette. Dadurch verbessert das System die Lageübersicht und trägt zur Reduzierung von Emissionen sowie zu einem sichereren und effizienteren Anlagenbetrieb bei.

FLIR präsentiert ADGiLE auf der Fachmesse ADIPEC 2026, die vom 2. bis 5. November in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, stattfindet. Ein spezialisiertes Team von FLIR-Experten für Gasüberwachung steht am Stand 9413 zur Verfügung, um ADGiLE vorzustellen und die Vorteile der Lösung für bestehende und geplante Projekte zu erläutern.

Weitere Informationen zu ADGiLE finden Sie unter: www.flir.com/adgile

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