University of East London will mit Unterstützung von Siemens bis 2030 klimaneutral werden
Die University of East London (UEL) in Großbritannien hat eine strategische Partnerschaft mit Siemens geschlossen, um bis 2030 klimaneutral zu werden.

- Siemens plant Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, mit denen die CO2-Emissionen der Universität sofort um 10 Prozent gesenkt werden
- In weiteren Projektphasen wird vor Ort kohlenstoffarme Energie erzeugt und eine Infrastruktur für erneuerbare Energien installiert
- Durch die Partnerschaft wird eine integrative Talentschmiede für die grüne Wirtschaft und ein „living lab“ für Forschung und Lehre entstehen
Siemens wird Verbesserungsmaßnahmen zur Senkung des Gesamtenergieverbrauchs umsetzen und Lösungen entwickeln, um die Umstellung auf erneuerbare Energien und kohlenstoffarme Energieerzeugung vor Ort an den Standorten der UEL in den Londoner Docklands und Stratford voranzutreiben.
Die Partnerschaft zielt nicht nur darauf ab, die Standorte der Universität bis 2030 klimaneutral zu machen, sondern auch den Komfort von Studierenden und Mitarbeitenden zu verbessern, die Inklusion durch Schaffung neuer Lernmöglichkeiten zu fördern und durch Technologien eine Digital-First-Kultur zu etablieren.
Die Netto-Null-Roadmap sieht für die Standorte der UEL vier Schwerpunktbereiche vor: Einführung erneuerbarer Energiequellen und Senkung des Gesamtenergieverbrauchs, Unterstützung nachhaltiger Unternehmen, Nutzung von Echtzeit-Energiedaten durch Einrichtung eines „living lab“ und Förderung einer starken Talentschmiede.
In der ersten Phase sollen durch Installation von LED-Beleuchtung und Modernisierung der Gebäudemanagementsysteme die CO2-Emissionen der UEL sofort um 10 Prozent gesenkt und die Betriebskosten reduziert werden. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Entwicklung nachhaltiger Energietechnologien, darunter Solarmodule auf Dächern und in Parkplätzen, von der Themse gespeiste Erd- bzw. Wasserwärmepumpen sowie Ladelösungen für Elektrofahrzeuge.
„Wir möchten auf nationaler und globaler Ebene eine führende Rolle bei der Dekarbonisierung übernehmen, indem wir bei allem, was wir tun, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen berücksichtigen“, sagte Professorin Amanda Broderick, Vice Chancellor und Präsidentin der University of East London. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem Triple-Helix-Modell aus Universität, Studenten und Industrie in unserem öffentlich engagierten und lebendigen Lernumfeld, das Erfolgschancen für alle bietet, eine Netto-Null-Bilanz erreichen können. Die ökologische Transformation unseres Campus wird Studierenden die Möglichkeit geben, im Bereich Nachhaltigkeit zukunftsweisend zu werden. Sie erhalten Zugang zu den neuesten Erkenntnissen im Bereich intelligente Technologien, Branchenerfahrungen und Mentorenschaften und haben damit auf dem Arbeitsmarkt einen entscheidenden Vorteil.“
In der zweiten Phase wird Siemens die UEL bei der Einrichtung eines Innovationszentrums für lokale Ökoenergie-Unternehmen unterstützen, damit Studierende direkt auf dem Campus mit den neuesten grünen Technologien interagieren können. Außerdem können sie durch Mentoring und Praktika bei Siemens ihre Kompetenzen weiter ausbauen. UEL und Siemens werden gemeinsam daran arbeiten, das Thema Nachhaltigkeit im Lehrplan zu verankern, damit Studierende die Fähigkeiten entwickeln können, die sie für ihren beruflichen Erfolg in einer grünen Wirtschaft benötigen. Im Rahmen der Partnerschaft wird auch die Einrichtung eines “living lab“ in Betracht gezogen, das Studierenden und Forschern Campusdaten für Lehre und Forschung zur Verfügung stellen soll.
„Es sind spannende Zeiten für die University of East London. Wir sind stolz darauf, ihre strategischen Ziele durch Technologielösungen zu unterstützen und aktiv am Übergang zur Netto-Null-Energieversorgung mitzuwirken“, sagte Constantin Ginet, Global Head of Energy & Performance Services bei Siemens Smart Infrastructure. „Über die Dekarbonisierung hinaus zeigt diese Partnerschaft auch weitere positive Auswirkungen einer technologieorientierten Netto-Null-Umstellung, wie zum Beispiel Verbesserungen beim Lernen und Unterrichten, ein besseres Erlebnis auf dem Campus für Studierende und Mitarbeitende und nicht zuletzt das Potenzial, einen positiven sozialen Beitrag zu den umliegenden Kommunen zu leisten.“
Um die Energiewende im Londoner Osten zu unterstützen, werden die UEL und Siemens außerdem nach Möglichkeiten suchen, Energieprojekte auf lokaler Ebene einzuführen, von denen die örtlichen Gemeinden sofort direkt profitieren können.
Weitere Informationen zu Siemens Smart Infrastructure finden Sie unter www.siemens.com/smartinfrastructure
www.siemens.com
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