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09
'26
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KI-Überwachungskameras unterstützen modulare Sicherheits-Upgrade-Konzepte
Hanwha Vision erweitert sein Kameraportfolio um KI-gestützte Videoanalysen, modulare Hardwarekompatibilität und Cybersecurity-Funktionen für professionelle Sicherheitsinfrastrukturen.
hanwhavision.eu

KI-basierte Videoüberwachungssysteme entwickeln sich zunehmend in Richtung modularer Hardware und Edge-Analytics, um Upgrades zu vereinfachen und die Betriebskontinuität in Sicherheitsinfrastrukturen zu verbessern. In diesem Zusammenhang stellte Hanwha Vision die zweite Generation seiner X Series Plus Kameras auf Basis der Wisenet 9 System-on-Chip-Plattform vor.
Modulare Architektur reduziert Upgrade-Komplexität in Überwachungssystemen
Die Kameras der zweiten Generation der X Series Plus wurden entwickelt, um Installation und Lebenszyklusmanagement durch eine magnetische modulare Struktur zu vereinfachen. Dieser Ansatz ermöglicht den Austausch von Kameramodulen und Dome-Abdeckungen, ohne die gesamte Installation zu verändern, wodurch sich der Zeitaufwand für Upgrades oder Wartungsarbeiten reduziert.
Die Kompatibilität mit modularen Komponenten der ersten Generation der Wisenet X Series Plus ermöglicht es, bestehende Installationen durch den Austausch einzelner Hardwareelemente statt kompletter Systeme zu modernisieren.
Dieser Ansatz kann den Installationsaufwand reduzieren und zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) bei größeren Überwachungsinstallationen beitragen, etwa in der Verkehrsinfrastruktur, in Industrieanlagen oder in gewerblichen Gebäuden.
Dual-NPU-Architektur trennt KI-Analyse von Bildverarbeitung
Die Kameraplattform basiert auf dem Wisenet 9 System-on-Chip (SoC), das eine Dual Neural Processing Unit (NPU)-Architektur integriert. Die Hardware trennt Ressourcen für Bildverbesserung und KI-basierte Objekterkennung, sodass beide Prozesse parallel ausgeführt werden können.
Diese Architektur ermöglicht eine nahezu Echtzeit-Objekterkennung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Videoqualität und Systemstabilität. Solche Funktionen sind insbesondere für Anwendungen mit automatisierter Überwachung relevant, darunter industrielle Sicherheitssysteme, Perimeterschutz sowie Gebäudesicherheit im Kontext moderner physischer Sicherheitstechnologien.
Hardware-Redundanz und flexible Stromversorgung für Dauerbetrieb
Das System ist für den kontinuierlichen Betrieb ausgelegt und verfügt über Redundanzfunktionen wie zwei SD-Kartensteckplätze zur lokalen Datensicherung. Zu den Stromversorgungsoptionen gehören 12 V DC, Power over Ethernet (PoE) sowie PoE+.
Die Leistung der Infrarotbeleuchtung hängt von der gewählten Stromversorgung ab. Bei Betrieb über PoE+ erreicht die IR-Reichweite bis zu 50 m, während sie bei Standard-PoE bei 30 m liegt. Dies ermöglicht größere Überwachungsdistanzen bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Nacht.
Weitere Zuverlässigkeitsfunktionen umfassen eine Manipulationserkennung, die bei Öffnung des Dome-Gehäuses einen Alarm auslösen kann, wodurch Datenschutz und Betriebsstabilität in sicherheitskritischen Umgebungen unterstützt werden.
KI-basierte Bandbreitenoptimierung und Energiemanagement
Energieverbrauch und Datenübertragungsanforderungen werden durch den Eco Mode adressiert, der die Technologien WisePower ECO und WiseStream kombiniert.
WisePower ECO passt den Energieverbrauch dynamisch an den Bedarf der Infrarotbeleuchtung an, während WiseStream KI-basierte Objekterkennung nutzt, um die Bildqualität für relevante Objekte wie Personen oder Fahrzeuge zu priorisieren. Hintergrundbereiche und nicht relevante Objekte werden stärker komprimiert, wodurch Bandbreiten- und Speicheranforderungen reduziert werden, ohne die Beweissicherheit relevanter Bildinhalte zu beeinträchtigen.
Diese Funktionen unterstützen eine effizientere Datenverarbeitung in vernetzten Video-Management-Systemen und digitalen Sicherheitsinfrastrukturen.
Cybersecurity-Konformität und Anforderungen an KI-Governance
Die X Series Plus Plattform erfüllt die Anforderungen des Cybersecurity-Standards FIPS 140-3 Level 3, der Schutzanforderungen für kryptografische Module definiert, wie sie häufig in Behörden- und Unternehmensumgebungen gefordert werden.
Hanwha Vision stellt zudem eine Software Bill of Materials (SBOM) bereit, die Transparenz über die eingesetzten Softwarekomponenten schafft und damit das Schwachstellenmanagement sowie Cybersecurity-Compliance-Prozesse unterstützt.
Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine Zertifizierung nach ISO/IEC 42001, einem Standard für Artificial Intelligence Management Systems (AIMS), der Governance-Frameworks für KI-Entwicklung, Risikomanagement und Verantwortlichkeit adressiert.
Die Einführung der zweiten Generation der X Series Plus Kameras ist Teil der fortlaufenden Erweiterung der Wisenet 9 Produktfamilie, die verschiedene Bauformen und anwendungsspezifische Modelle umfasst, um den sich wandelnden Anforderungen des globalen Videoüberwachungsmarktes gerecht zu werden.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
www.hanwhavision.com
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