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Steuerungssystem für die Gebäudeautomation mit flexibler Systemarchitektur

Phoenix Contact konzipiert eine skalierbare Hardwareplattform zur Integration von Gebäudeinfrastrukturen unter Berücksichtigung etablierter industrieller Kommunikationsstandards.

  www.phoenixcontact.com
Steuerungssystem für die Gebäudeautomation mit flexibler Systemarchitektur

Für die technische Gebäudeausrüstung stellt Phoenix Contact eine speicherprogrammierbare Steuerung bereit, die auf einer offenen Plattformlogik basiert. Das System ist für die Raum- und Gebäudeautomation konzipiert und unterstützt die Steuerung von Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Lüftung und Klimatechnik (HLK) sowie die Datenerfassung für das Energiemanagement in gewerblichen und industriellen Anlagen.

Systemarchitektur und Interoperabilität
Die Hardware des Controllers Catan C1 ist modular aufgebaut und skaliert von der Einzelraumregelung bis zur Steuerung komplexer, gewerkeübergreifender Anlagen. Die Steuerungseinheit nutzt das Ecosystem PLCnext Technology, ein Linux-basiertes Betriebssystem für die industrielle Automatisierung. Diese Architektur ermöglicht die parallele Ausführung von IEC-61131-Programmen und Hochsprachen-Applikationen. Zur Anbindung an die Sensor- und Aktorebene verfügt das System über modulare Ein- und Ausgabebaugruppen sowie seitliche Anschlussreihen, welche die physikalische Signalverarbeitung im Schaltschrank strukturieren.

Netzwerkintegration und Gebäudeinfrastruktur
Für die Einbindung in bestehende oder neue Gebäudeleittechniken unterstützt das System etablierte Kommunikationsprotokolle. Eine zentrale Funktion ist die Integration in KNX-Netzwerke, die über IP-basierte Schnittstellen und Softwarelösungen wie Symcon realisiert wird. Diese Interoperabilität ermöglicht den direkten Datenaustausch zwischen der Feldebene und übergeordneten IT- oder Cloud-Systemen. Dadurch lassen sich Lastmanagement, Monitoring und die Verarbeitung von Störmeldungen innerhalb einer einheitlichen Topologie orchestrieren, ohne dass separate Hardware-Gateways für das Protokoll-Routing erforderlich sind.

Hardware-Design und Wartungsfähigkeit
Die Gerätebauweise entspricht industriellen Standards für den Schaltschrankbau. Das System bietet werkzeuglose Montageoptionen und trennt Versorgung, Kommunikation und I/O-Ebene strukturell voneinander. Die Konstruktion der Hardware erfüllt die Vorgaben der Cradle-to-Cradle-Zertifizierung (Bronze). Im Fokus der mechanischen Entwicklung standen Materialtransparenz und eine modulare Struktur, die Retrofit-Szenarien durch den partiellen Austausch von Komponenten unterstützt und die Nutzungsdauer der Anlage im Feld verlängert. Integrierte Farbdisplays und Erweiterungsmodule dienen der lokalen Diagnose und der Bedienung direkt an der Steuerung.

Operative Anwendungsbereiche
Das Steuerungssystem kommt primär in Modernisierungsprojekten und bei der Errichtung hybrider Infrastrukturen zum Einsatz, bei denen bestehende Anlagen schrittweise migriert werden müssen. Steffen Mehnert, Abteilungsleiter Industry Management and Automation bei Phoenix Contact, erläutert die Ausrichtung der Hardware: „Mit dem Catan C1 geben wir Integratoren und Betreibern eine offene, modular erweiterbare Plattform an die Hand, die in KNX-basierte Umgebungen integriert werden kann. So lassen sich vorhandene Infrastrukturen weiter verwenden und Projekte im Bestand sowie im Neubau realisieren.“

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und wettbewerbliche Benchmarks, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren.
In der Gebäudeautomation konkurrieren offene, Linux-basierte Steuerungsplattformen wie die PLCnext-Technologie von Phoenix Contact mit speicherprogrammierbaren Steuerungen wie dem PFC200 von WAGO oder den CX-Embedded-PCs von Beckhoff Automation. Ein objektives Unterscheidungsmerkmal ist die Architektur der Laufzeitumgebung: Während herkömmliche Automatisierungssteuerungen häufig proprietäre Laufzeitumgebungen für das Routing nutzen, erlauben offene Ökosysteme wie PLCnext die direkte Ausführung von Drittanbieter-Software auf dem Controller. Dies reduziert die benötigte Hardware bei der Integration von Feldbussystemen wie KNX. Zudem stellt die Hardwarezertifizierung nach Cradle-to-Cradle-Standards in der industriellen Steuerungstechnik einen messbaren Parameter für die Materialkreislauffähigkeit dar, der bei der Bewertung von Lebenszykluskosten und bei öffentlichen Ausschreibungen für nachhaltige Gebäudeinfrastrukturen als technisches Kriterium herangezogen wird.

Redigiert von einem Industriejournalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.

www.phoenixcontact.com

 

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