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Ultraschnelle DC-Ladestation für Elektrofahrzeuge

KEBA eMobility führt die 400-kW-Ladestation KeContact DCA20 für Ladeinfrastrukturen ein.

  www.keba.com
Ultraschnelle DC-Ladestation für Elektrofahrzeuge

Das Unternehmen KEBA eMobility hat den KeContact DCA20 Autonomous Charger vorgestellt, eine neue Gleichstrom-(DC)-Ladestation mit einer maximalen Leistung von 400 kW. Diese All-in-One-Infrastruktur richtet sich an Ladepunktbetreiber (CPO) und Flottenmanager, die kommerzielle Schnellladenetzwerke aufbauen.

Hardware-Architektur und Barrierefreiheit
Das Design der Ladestation basiert auf einer vollständig in das Hauptgehäuse integrierten Leistungselektronik, wodurch die Installation von abgesetzten Leistungswandlerschränken vor Ort entfällt. Ergonomisch bietet das Gehäuse einen abgesenkten Zugang, der den Barrierefreiheitsstandards für Personen mit eingeschränkter Mobilität (PRM) entspricht. Das Kabelmanagementsystem ist ohne bewegliche mechanische Verschleißteile konstruiert, um die Häufigkeit von Hardware-Wartungsarbeiten zu reduzieren. Das interne Thermomanagement ist zudem optimiert, um Ausfallzeiten unter hohen elektrischen Lasten zu begrenzen.

Dynamischer Lastausgleich und Kommunikationsstandards
Das System ermöglicht einen dynamischen Lastausgleich, um zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig zu laden, indem die verfügbaren 400 kW intelligent verteilt werden. Die Hardware-Architektur ist nativ mit dem Protokoll OCPP 2.0.1 kompatibel und gewährleistet eine standardisierte und sichere Kommunikation mit den Überwachungssystemen (Backend). Darüber hinaus unterstützt die Ladestation die Hardwareanforderungen der Norm ISO 15118-20, was die zukünftige Integration von bidirektionalen Ladeprotokollen (V2G) und der automatisierten Authentifizierungsfunktion Plug & Charge ermöglicht.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen, die nicht in der ursprünglichen Ankündigung enthalten waren.
In Ultra-Schnellladeinfrastrukturen (HPC – High Power Charging) erfordert die Verteilung von 400 kW die Bewältigung von Strömen über 400 bis 500 Ampere bei 800-V-Batteriearchitekturspannungen. Um eine Überhitzung durch den Joule-Effekt zu vermeiden, ohne Kupferkabel mit einem für die manuelle Handhabung zu schweren Querschnitt zu verwenden, integrieren diese Systeme in der Regel eine aktive Flüssigkeitskühlung, die im Inneren des Kabelmantels zirkuliert. In Bezug auf die Kommunikation nutzt die Norm ISO 15118-20 die Powerline-Communication-Technologie (PLC), die dem Control-Pilot-Signal (CP) des CCS-Steckers überlagert wird. Dies ermöglicht einen Austausch kryptografischer Zertifikate (TLS) zwischen dem Ladecontroller des Fahrzeugs (EVCC) und dem der Ladestation (SECC), wodurch der Plug-&-Charge-Prozess (PnC) ermöglicht wird. Dieser startet die Abrechnung automatisch, ohne dass eine physische RFID-Karte erforderlich ist.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

www.keba.com

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