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Integrierte Regelventile für hydronische großtechnische Systeme
Danfoss kooperiert mit Anlagenbetreibern zur Implementierung druckunabhängiger Regelventile in anspruchsvollen HLK-Applikationen und Fernkältenetzwerken.
www.danfoss.com

Danfoss und industrielle Anlagenbetreiber implementieren aktualisierte Regelventile für die Steuerung groß angelegter Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK). Die technische Integration zielt auf die Stabilisierung der Flüssigkeitsströme in Rechenzentren und Trinkwarmwassersystemen ab.
Herausforderungen im Betrieb und Zusammenarbeit
Der Betrieb von großtechnischen HLK- und Fernkältesystemen erfordert eine stabile hydronische Regelung unter variierenden Systembedingungen. Um den steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und Systemstabilität zu begegnen, arbeitet Danfoss mit Aufbauingenieuren zusammen. Die technische Zusammenarbeit ermöglicht die Anpassung der Ventiltechnologie an spezifische Projektanforderungen und bewältigt die Komplexität großer Netzwerke bei gleichzeitig reduziertem Energiebedarf für die Pumpeninfrastruktur.
Technische Lösung und Verantwortlichkeiten
Die Systemarchitektur umfasst die druckunabhängigen Regelventile der Baureihe in den Nennweiten DN 125 bis 250. Danfoss verantwortet die mechanische Konstruktion, die durch einen druckunabhängigen Betrieb eine Ventilautorität von nahezu 100 Prozent sicherstellt. Die Lösung integriert Modelle für extrem hohe Flüssigkeitsströme, die Nennvolumenströme von bis zu 670 Kubikmetern pro Stunde bei einem Anlaufdruck von 100 kPa verarbeiten. Die Konstruktion ist zudem auf eine Kompatibilität mit digitalen Stellantrieben ausgelegt, die mit geringerer mechanischer Kraft operieren.
Bereitstellung und Implementierung
Die Implementierung der Ventile erfolgt in industriellen Kühlanlagen und Fernkältenetzwerken. Während der Bereitstellung können Ingenieure aufgrund der um durchschnittlich 30 Prozent gesteigerten Nennflüssigkeitsströme flexiblere Anlagenstrukturen planen. Die aktualisierten mechanischen Parameter erlauben den Einsatz kleinerer Stellantriebe in den Nennweiten DN 200 und DN 250, was den physischen Einbauraum im Gesamtsystem reduziert und die mechanische Integration in bestehende Rohrleitungsnetze vereinfacht.
Anwendungen und Anwendungsfälle
Diese Regelungstechnologie wird direkt in Rechenzentren, Fernkälte-Infrastrukturen und groß angelegten Trinkwarmwassersystemen angewendet. Die funktionalen Anwendungsfälle umfassen die präzise Steuerung thermischer Lasten und die Aufrechterhaltung definierter Flüssigkeitsströme bei schwankenden Drücken. Der Regelbereich von 1:1000 sichert eine exakte Handhabung der Systemparameter und stabilisiert den Netzbetrieb auch unter hoher mechanischer Belastung.

Ergebnisse und erwartete Auswirkungen
Die Systemintegration senkt den erforderlichen Anlaufdruck auf 40 kPa für Standardmodelle und reduziert somit die benötigte Pumpenleistung. Der maximal zulässige Differenzdruck der Ventile wurde von 600 kPa auf 800 kPa erhöht, wodurch die Sicherheitsmarge in anspruchsvollen Umgebungen vergrößert wird. Durch die Nutzung kompakterer Antriebskomponenten und effizienterer Ventilkapazitäten sinken die initialen Investitionskosten bei der Anlagenskalierung.
Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
www.danfoss.com
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