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Theben präsentiert vernetzte Wetterstation Meteodata 150 KNX
Der All-in-One-Sensor optimiert die Fassadensteuerung und Energieeffizienz über das KNX Data Secure Protokoll.
www.theben.de

Theben hat mit der Meteodata 150 KNX eine neue Generation vernetzter Wetterstationen für die intelligente Gebäudeautomation in Wohn- und Zweckbauten auf den Markt gebracht. Durch die Zentralisierung realer Klimabedingungen – wie Windgeschwindigkeit, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Globalstrahlung – ermöglicht dieses All-in-One-Gerät Gebäuden eine dynamische Anpassung ihrer Funktionen, ohne sich ausschließlich auf vordefinierte Zeitpläne zu verlassen. Die in fünf Versionen (24 V oder 230 V, mit oder ohne GPS-Chip) erhältliche Station lässt sich nativ in das KNX-Ökosystem für Smart Homes und Smart Buildings integrieren.
Dynamische Fassadensteuerung und Sonnenschutz
Das Herzstück der Architektur der Meteodata 150 KNX bilden vier nach den Himmelsrichtungen ausgerichtete Helligkeitssensoren. Diese räumliche Konfiguration ermöglicht es dem Controller, bis zu 14 Glasfassaden unabhängig voneinander zu steuern. Abhängig von der Ausrichtung und dem Sonnenstand passt das System automatisch die Lamellenneigung von Jalousien oder die Höhe von Rollläden an. Laut Franck Magnat, Marketingleiter bei Theben France, maximiert dieses differenzierte Management den Tageslichteinfall und neutralisiert gleichzeitig Blendung sowie thermische Überhitzung. Darüber hinaus verfügt die Station über 10 Universalkanäle zur Erstellung logischer Sicherheitsautomatismen, wie etwa das notfallmäßige Einfahren von Außenjalousien bei starken, vom integrierten Anemometer gemessenen Windböen.
KNX-Cybersicherheit und Wartungsfreundlichkeit
Über die reinen Erfassungsfunktionen hinaus integriert die Station das Verschlüsselungsprotokoll KNX Data Secure und gewährleistet so den Schutz der Gebäudekommunikation vor Cyberangriffen und Datenmanipulationen. Das Gerät verfügt über eine aktualisierbare Firmware und Diagnosefunktionen, die direkt in die ETS-Parametrierungssoftware integriert sind, was Integratoren die Überwachung und Fernwartung erleichtert. Die für den Renovierungsmarkt konzipierte Meteodata 150 KNX behält die volle mechanische Kompatibilität mit dem Montagesockel der Vorgängergeneration (Meteodata 140 KNX) bei und ermöglicht so ein schnelles Hardware-Upgrade ohne Neuverkabelung der bestehenden Infrastruktur.
Zusätzlicher Kontext: Astronomische Sonnennachführung und Gebäudethermik
Dieser Abschnitt beschreibt Prinzipien der Bauphysik und Automatisierung, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten sind.
In der Technik bioklimatischer Fassaden ist das aktive Management solarer Wärmegewinne (der g-Wert der Verglasung) entscheidend, um den Energieverbrauch von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK) zu minimieren. Im Gegensatz zu einfachen Helligkeitssensoren, die abrupt auf einen festen Lux-Schwellenwert reagieren, nutzt eine fortschrittliche Wetterstation in Verbindung mit einem GPS-Empfänger astronomische Berechnungsalgorithmen. Der Mikrocontroller modelliert in Echtzeit den genauen Azimut und die Elevation der Sonne, gekreuzt mit den geografischen Koordinaten des Gebäudes. Diese räumliche Sonnengeometrie ermöglicht es, das genaue Eindringen der Strahlen durch die Verglasung zu antizipieren. Im Sommerbetrieb passt das KNX-System zur Reduzierung der Kühllast den Cut-off-Winkel der Raffstoren (BSO) an, um direkte Infrarotstrahlung zu blockieren und gleichzeitig diffuses sichtbares Licht durchzulassen. In dieser Architektur ist die „KNX Data Secure“-Verschlüsselung lebenswichtig: Ein böswilliges Abfangen der Feldbus-Telegramme (durch Spoofing) könnte das Hochfahren der Jalousien eines Büroturms mitten in einer Hitzewelle erzwingen, was schnell zu einem thermischen Kollaps der Infrastruktur führen würde.
Bearbeitet von dem Industrieredakteur Lekshman Ramdas mit KI-Unterstützung.
www.theben.com
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